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Wie sich das Christentum vermutlich nicht durchgesetzt hätte

Wie sich das Christentum vermutlich nicht durchgesetzt hätte published on

Wie sich das Christentum nicht durchgesetzt hätte 2016 Meinungohneahnung

Groß, lockig, langhaarig & immer der Schönste: Wie dieses alte Papyrus vermuten lässt, ist unsere Vorstellung darüber, wie der Herr Jesus ausgesehen hat, nicht alternativlos, sondern wurde zweckdienlich im Ästhetischen angesiedelt. Das Christentum zeigte sich in seinen ersten harm- und orientierungslosen Jahren als besonders attraktiv fürs weibliche Geschlecht, sodass die ersten Christengemeinden bald einen Frauenüberschuss aufwiesen, was wiederum Männer anlockte, die den Glauben allzu gern annahmen, oder wie ZAPPA es ausdrückt: The man will do anything to get some pussy.

Wer alles Mögliche glaubt, das aber nicht, höre The Poodle Lecture / Zappa und lese THE RISE OF CHRISTIANITY von Rodney Stark. Wen das in seinen religiösen Gefühlen verletzt, der sehe sich die älteste bekannte Jesusdarstellung an, die aus dem Jahr 125 stammt – eine Karikatur, oder gehe einfach seines Wegs.

 

Statement oder Stellenanzeige?

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Statement oder Stellenanzeige 2016 Meinungohneahnung

Arbeitsmarktfachleute, die den Qualifikationsstand von Flüchtlingen und Zuwanderern zu erfassen trachten, sprechen heute nicht mehr so viel vom syrischen Arzt. Den gibt es zwar, wenn auch nicht in der erhofften Zahl. Stattdessen werden viele der Angekommenen ihre ersten Erfahrungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt als etwas machen, das unter HELFERBERUF fällt. Leider stehen sie in diesem unteren Marktsegment in einem gnadenlosen Wettbewerb, nicht zuletzt mit Sanifair-Drehkreuzen.

 

Süddeutsche Zeitung tritt Rechercheverbund BILD bei

Süddeutsche Zeitung tritt Rechercheverbund BILD bei published on

Grobfahrlässig Beise 2011 Meinungohneahnung

Mit einem Verweis auf das Zeitungswesen in Volksrepubliken und Russländern wäre der Vorwurf, deutsche Zeitungen würden ferngesteuert oder herdendümmlich alle nur dasselbe schreiben, leicht und in weltmännischer Manier zu entkräften, erst recht für einen meinungsfreudigen Wirtschaftsredaktionsleiter, wie Marc Beise ihn gibt. Irgendeine originelle Seite findet sich in jeder Ausgabe auch seines welk werdenden Blattes.

Auf einem ganz anderen Blatt steht, was auf den anderen Seiten steht. Die Entscheidung darüber, welches Thema als TAGESAKTUELL einzustufen ist und gedruckt oder ausgestrahlt werden soll, überlassen viele Redaktionen ihrem selbst erkorenen Leitmedium. Hinterherhecheln, nachdrehen, abschreiben: Das Agenda-Setting ohne Not oder Befehl der BILD-Chefredaktjon oder so was wie Spiegel Online zu überlassen, sich selbst aber für’ne QUALITÄTSZEITUNG halten – diesen Spagat beherrscht von Schafen im Leitwolfpelz noch das fesselsteifste.

Nächste Krise ganz was Freshes

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Die nächste Krise 2011 Meinungohneahnung

Kleingehaltene Zinsen, hochgejubelte Hauspreise, Banken mit einem Witz an eigener Haftung: Dass sich Geschichte wiederholt – undenkbar.

Dass die Reform des Banksystems seit der Finanzkrise weit genug gegangen ist, um vor einer Wiederholung zu schützen, bezweifelt so manche Ökonomin samt Kollegen. Immerhin kann man heute schon wissen, wie viel Kapital Banken auf der hohen Kante haben, um in der nächsten Krise Verluste auszuhalten, bevor sie um Hilfe lobbyieren müssen. Von all dem Geld, mit dem sie arbeiten, das sie in Umlauf setzen und schlimmstenfalls verlieren könnten, sind es 3 %. Das ist der vorgeschriebene Sicherheitspuffer für europäische Banken, NACH den Basel III genannten Reformen (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme, ungewichtet). Sind 3 % ihrer Ausleihen und Investitionen verloren, hat eine Bank bereits kein eigenes Geld mehr. Ab da zahlt für die Verluste jemand anderes – der Staat, der Sparer (mit mehr als 100.000 Euro Sparguthaben) oder wer auch immer der Bank sein Vertrauen geschenkt hat.

So gesehen: Eine Bank arbeitet zu 97 Prozent mit Geld, das nichts ist als ein Zahlungsversprechen.

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